Unsere interne Kleidertauschparty vom 26.08.: Nachdem alle Gäste eingetroffen waren, ging es auch schon los – alle Klamotten lagen auf den Tischen ausgebreitet und zum Tauschen bereit. Es waren verschiedenste Kleidungsstücke vertreten. Von Hosen bis zu Kleidern war alles dabei. Das Tauschen selber lief so ab: Jeder hatte im Voraus ein paar Kleidungsstücke mitgebracht, die dann sortiert und auf Mängel überprüft wurden. Jeder konnte sich dann z.B. ein Top nehmen und es anprobieren gehen (für umfunktionierte Umkleidekabinen war natürlich auch gesorgt). Wenn das Top einem dann gefiel, konnte man es ohne Umschweife einpacken und mit nach Hause nehmen.

Hier gilt: Wer zuerst kommt, malt zuerst! Ein Limit gab es nicht. Jeder konnte so viel mitnehmen, wie ihm gefiel. Zwischendurch kamen immer wieder neue Leute, mit neuen Klamotten zum Tauschen vorbei. Währenddessen standen Gummibärchen aus einem Unverpacktladen, Chips und Getränke bereit. Die Stimmung war super entspannt und ausgelassen. Insgesamt hat es uns echt viel Spaß gemacht und die meisten Kleidungsstücke haben einen neuen Kleiderschrank gefunden. Wir hoffen, dass wir so ein Event bald im größeren Rahmen und auch mit neuen unbekannten Gästen planen können! 

Kleidertauschparty als Klimaretter 

Jährlich werden um die 70 Millionen Tonnen Kleidung produziert, von denen jeder etwa 40-70 Kleidungsstücke im Jahr kauft. Allein für ein T-Shirt benötigt man 2.500 Liter Wasser. So viel trinkt ein Mensch in 3 Jahren. Das bedeutet schonmal einen enormen Wasserverbrauch, den man durch second handing vermeidet, denn diese Klamotten wurden dann ja bereits produziert. Doch nicht nur der Wasserverbrauch spielt eine Rolle bei der Ressourcenverschwendung. Es wird Erdöl für Kunststofffasern verwendet, Pestizide verschmutzen die Umwelt und die Regenwälder werden abgeholzt. Durch second handing bzw. eine Kleidertauschparty schützt du also nicht nur deinen Geldbeutel, sondern auch das Klima und somit unsere Zukunft. 

Tipps für einen nachhaltigeren Kleiderschrank 

Du kannst natürlich nicht nur durch eine Kleidertauschparty deinen Kleiderschrank nachhaltiger machen. Zunächst einmal ist es naheliegend, dass du deine bestehende Kleidung besser pflegst und wertschätzt, sodass sie dir länger erhalten bleibt und du nicht so schnell neue Kleidung kaufen musst. Eventuell kannst du ja auch kaputte Klamotten reparieren oder upcyclen. Z.B. könntest du aus einer kaputten langen Hose einfach die Längen abschneiden und daraus Shorts machen. Insgesamt ist es natürlich auch ratsam weniger neue Kleidung zu kaufen und wenn, diese gut auszuwählen und auf deren Qualität zu achten. Diese sind zwar öfters mal etwas teurer, allerding somit auch langlebiger und auch nachhaltiger. Insgesamt ist es also super, wenn ihr auf die Langlebigkeit eurer Kleidung setzt. 

ÜBER DAS KRF

Das KRF ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Köln und setzt sich seit 2014 für die Verwirklichung von Kinderrechten ein. Der Fokus liegt dabei auf den Themen Demokratie, Gesellschaft, Nachhaltigkeit und Digitalisierung.  

Verfasserin

Louise Ophuisen

Fachbereich Programme & Projekte 
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