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Online Diskussion: Kinderarbeit und das Lieferkettengesetz

18. Mai @ 14:00 - 16:00

Kostenlos
Im Rahmen unserer Netzwerkreihe “Gesellschaft Gemeinsam Gestalten” möchten wir uns in der anstehenden Diskussionsrunde den Auswirkungen des Lieferkettengesetzes auf Kinderarbeit und nachhaltige Entwicklung widmen. 

Das Ziel der Netzwerkreihe besteht darin, einen Dialog zwischen verschiedenen Akteuren aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft zu initiieren, um somit über die Interrelation von Nachhaltigkeit, Unternehmertum und wie diese direkt und indirekt mit Kinderrechten verknüpft sind, zu informieren. Denn Veränderung, Entwicklung und Verbesserung kann nur durch Kooperation, Zusammenarbeit und Austausch geschehen. Somit hat die Netzwerkreihe das Ziel, diesen Austausch durch spannende Diskussionen mit Unternehmen, Expert*innen, Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Politik zu initiieren und zu fördern. 

Thema: Kinderarbeit und das Lieferkettengesetz

Weltweit arbeiten mehr als 70 Millionen Kinder unter ausbeuterischen und gefährlichen Bedingungen. Schlimme Formen der Kinderarbeit finden sich in Minen in Zentralafrika, beim Einsatz von Kindern als Soldaten und in der Prostitution. Der größte Sektor für Kinderarbeit ist die Landwirtschaft mit 100 Millionen Kindern. Was wird gegen diese Bedingungen getan und was könnte langfristig nachhaltige Entwicklung für mehr Sozialstandards, wie Menschenrechte bedeuten? Denn Covid – 19 hat die Situation in vielen Teilen der Welt nur verschlimmert. Das Lieferkettengesetz (tritt 2023 in Kraft) verspricht, sich genau diesen Themen anzunähern und somit dafür zu sorgen, dass Lieferanten Sozialstandards, wie Menschenrechte, wahren, gute Arbeitsbedingungen für Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten bieten sowie angemessene Löhne zahlen. Langfristig sollen auch Umweltstandards zunehmend etabliert werden.  

Dem KRF ist besonders wichtig, die Stimme der jungen Generationen mit einzubeziehen. Zum einen, da die Zukunft, in der Kinder- und Jugendliche leben, heute gestaltet wird und zum anderen, weil nachhaltige Unternehmensführung global bedeutende Auswirkungen auf die Lebenssituation von Kindern hat. Durch beispielsweise die Förderung nachhaltiger Liefer- und Wertschöpfungsketten weltweit, welche ausbeuterische und gefährliche Bedingungen für Kinder reduzieren und bekämpfen sollen. Zudem wird das Thema wirtschaftlich und gesellschaftlich zunehmend relevanter. Denn dass Verbraucher immer mehr Wert darauf legen, ihren Konsum nachhaltiger zu gestalten, ist eine gegenwärtige Entwicklung, die umso deutlicher zeigt, dass auch Unternehmen langfristig umdenken müssen.  

Die Diskussionsrunde zum Thema „Kinderarbeit und das Lieferkettengesetz“ wird mit freundlicher Unterstützung der TÜV Rheinland AG veranstaltet.

Die Diskussionsteilnehmer*innen:
Aileen Böckmann, Referentin der Kampagne Fairtrade-Schools bei TransFair e.V. (Fairtrade Deutschland):
Frau Böckmann ist bei bereits seit vier Jahren bei TransFair e.V. im Kampagnenteam tätig. Zunächst war sie als Koordinatorin für die Unterstützung der Fairtrade-Kampagnen tätig. Seit zwei Jahren ist sie für die Leitung der Fairtrade-Schools-Kampagne verantwortlich. Zudem ist sie bei Fairtrade Deutschland Expertin für das Thema Kinderrechte. 

Evelyn Bahn, Referentin für Wirtschaft & Menschenrechte, Nachhaltiger Kakao bei INKOTA-netzwerk e.V.

Lissa Bettzieche,Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Senior Legal Advisor beim Deutschen Institut für Menschenrechte, Deutschlands Nationaler Menschenrechtsinstitution:
Sie ist Juristin und arbeitet in der Abteilung Internationale Menschenrechtspolitik im Bereich Wirtschaft und Menschenrechte. Dort ist sie unter anderem zuständig für das Lieferkettengesetz.
 

Martin Kinnen, Global Head of Strategic Business Development & Project Management bei TÜV Rheinland AG:
Herr Kinnen ist seit 14 Jahren bei TÜV Rheinland im Bereich Systeme/ Zertifizierungen sowie Mitglied der Arbeitsgruppe “Sustainability” beim VdTÜV.  

Valentin Kölzer, Student der Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaften an der Universität zu Köln:
Außerdem engagiert er sich als Vorstand des Vereins
oikos Köln e.V. für die stärkere Einbindung von nachhaltigem Wirtschaften im universitären Lehrplan. 

Gesamtmoderation:

Üwen Ergün, Geschäftsführer des KRFs (KinderRechteForum):
Seit 2014 berät er neben seinen Aufgaben beim KRF, Ministerien, Regierungen, Kommunen, sonstige politische Organe und Institutionen. Außerdem ist er seit 2019 Themenpate im Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) für das Themenfeld “Junges Engagement”, sowie Mitglied des geschäftsführenden Vorstands der National Coalition Deutschland, dem Netzwerk der deutschen Kinderrechtsorganisationen zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention.  

Eckdaten:
Wann: 18. Mai 2021; 14-16 Uhr 

Programm: 

  • 14:00 Uhr: Begrüßung 
  • 14:15 Uhr: Vorstellungsrunde der Diskussionsteilnehmer*innen und erstes Statement
  • 14:30 Uhr: Beginn der Diskussion
  • 15:15 Uhr: Fragen & Antworten
  • 15:45 Uhr: Ende 

Teilnahme: 

Sie interessiert das Thema und sie möchten bei der Diskussionsrunde dabei sein? Dann melden Sie sich am Ende dieser Seite kostenlos an. Im Anschluss erhalten Sie alle weiteren Informationen per E-Mail. Wir freuen uns über eine kleine Spende. 

Die Veranstaltung findet über Zoom statt (als Webinar). Das heißt, alle Teilnehmenden haben die Möglichkeit Fragen zu stellen und somit die Themen in der Diskussionsrunde mitzugestalten und bestimmte Fragen an alle Diskussionsteilnehmer*innen zu stellen.

Wir freuen uns auf viele Zuschauer*innen und spannende Fragen! 

Bei weiteren Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich gerne an:

Juliette Raue 
Lobbyarbeit
Fachbereich Information & Kommunikation
 

Tel.:  +49(0)221/999871-17
E-Mail: lobbyarbeit@kinderrechteforum.org 

Aufzeichnung

Details

Datum:
18. Mai
Zeit:
14:00 - 16:00
Eintritt:
Kostenlos
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
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Veranstalter

KRF
Telefon:
022199987100
E-Mail:
info@kinderrechteforum.org
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Veranstaltungsort

Digital