Wohlfühlen am Arbeitsplatz

Das KRF legt großen Wert darauf, dass sämtliche Mitarbeiter*innen – vom Praktikanten über den ehrenamtlichen bis hin zum festangestellten Mitarbeiter*in – in einem respektvollen Miteinander zusammen agieren können. Ungeachtet von Geschlecht, Herkunft, Kultur und sozialem Hintergrund. Dafür sorgen wir durch eine moderne Arbeitskultur mit New Work-Ansatz, die ohne strenge Hierarchien und Dogmen auskommt. Unsere Mitarbeiter*innen werden auf diese Weise von Beginn an viele Möglichkeiten zur kreativen Entfaltung geboten – ob im eigenen Fachbereich oder in temporären Arbeitsgruppen für neue Projekte. Dabei unterstützen unsere offenen Arbeitsbereiche genauso wie die die zeitgemäße Technologie inklusive Software-Lösungen eine Kommunikation auf Augenhöhe. Flexible Arbeitszeiten und ortsunabhängiges Arbeiten sind dabei selbstverständlich Standard.

Neben den fortlaufenden Aufgaben ermutigen wir unsere Mitarbeiter*innen zu eigenen Projekten, bei dem sie federführend neue Akzente setzen können. So können sie unsere Bemühungen für eine Verbesserung der Kinderrechte adäquat unterstützen. Das KRF hat viele junge Mitarbeiter und wird durch diesen lebendige und multikulturelle Kultur bereichert. Genau dadurch sind wir an den Problemen und Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen immer ganz nah dran und können schnell reagieren. Unsere Ombudstelle sorgt für direkte Hilfe bei Problemen, unsere Lobbyarbeit sowie die vielen Projekte und Schulungen garantieren langfristige Verbesserungen für das Leben von und die die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Wir sorgen für eine kontinuirliche Schulung und Fortbildung unsere Mitarbeiter, um immer dafür bereit zu sein, zusammen neue Horizonte erreichen zu können. Denn Unternehmen und Mitarbeiter befinden sich in einem gegenseitigem Lern- und Entwicklungsprozess, der niemals endet. Unsere Start-up-Mentalität unterstützt diese Denkweise in allen Bereichen. Dabei nehmen wir Rücksicht auf die Interessen und Bedürfnisse unserer Mitarbeiter*innen.

 

Manche Wege sollten niemals enden

Wir sorgen für eine kontinuierliche Fortbildung unsere Mitarbeiter, um immer dafür bereit zu sein, zusammen neue Horizonte erreichen zu können. Denn Unternehmen und Mitarbeiter befinden sich in einem gegenseitigem Lern- und Entwicklungsprozess, der niemals endet. Unsere ungezwungene Start-up-Mentalität unterstützt diese offene Denkweise in allen Bereichen und Ebenen. Natürlich nehmen wir dabei stets Rücksicht auf die Interessen und Bedürfnisse unserer Mitarbeiter*innen. Nur zusammen werden wir unser Ziel erreichen.

Das KRF ist eine Organisation, die sich nicht von politischen Strömungen, Parteien und Interessengruppen vereinnahmen lässt. Doch der Kampf für die Kinderrechte ist immer auch ein politischer. Die konsequente Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention ist unsere oberste Priorität und Leidenschaft. Wir zeigen dafür ein hohes Maß an Engagement und fordern dies selbstredend auch von unseren Mitarbeiter*innen. Damit wir am Ende eines jeden Arbeitstages sagen können: Die Welt der Kinder und Jugendlichen ist wieder ein kleines Stückchen besser geworden.

 

Das Thema Menstruation & wie das KRF damit umgeht

“Schatz, jetzt bist du erwachsen, jetzt bist du eine Frau.” So oder so ähnlich kommentieren Eltern weltweit die erste Menstruation ihres Kindes. Biologisch gesehen ist allerdings erstmal Folgendes geschehen: Der Körper des menstruierenden Kindes hat begonnen Hormone zu produzieren, die dafür sorgen, dass eine Eireifung stattfindet. Parallel zur Eireifung wird in der Gebärmutter Schleimhaut zur Einnistung eines befruchteten Eies aufgebaut. Tritt keine Schwangerschaft ein, d.h. wird das Ei nicht befruchtet, löst sich die aufgebaute Gebärmutterschleimhaut ab und wird zusammen mit Blut aus der Scheide ausgestoßen. Es kommt zur Periode, auch Menstruation oder Monatsblutung genannt. Die erste Menstruation bedeutet also, dass bereits ein Eisprung stattgefunden hat und ist somit ein Zeichen, dass das menstruierende Kind nun geschlechtsreif ist und schwanger werden kann. Auch, wenn in vielen Ländern diese Geschlechtsreife das Erwachsenwerden charakterisiert, gilt nach der UN-Kinderrechtskonvention, dass Kinder alle Menschen sind, die das 18.Lebensjahr noch nicht abgeschlossen haben, soweit die Volljährigkeit nach dem auf das Kind anzuwendenden Recht nicht früher eintritt. Statistisch gesehen findet die erste Menstruation zwischen dem 9. und 16. Lebensjahr statt und ist somit ein Thema, welches Kinder stark betrifft. Der Umgang mit diesem Thema stellt für viele Kinder eine prägende Erfahrung dar, die das gesamte weitere Leben beeinflussen kann. 

Wir als KRF sind uns über die Relevanz dieses Themas bewusst und möchte uns dem widmen. Insbesondere vor dem Hintergrund der Art. 2: Achtung der Kindesrechte; Diskriminierungsverbot, Art.13: Meinungs- und Informationsfreiheit, Art. 24: Gesundheitsvorsorge und Art. 28: Recht auf Bildung; Schule; Berufsausbildung der UN-Kinderrechtskonvention. 

Die Tabuisierung des Themas, wie sie leider in weiten Teilen der Gesellschaft immer noch vorherrscht, darf in keinem Fall auf die nächsten Generationen übertragen werden. Wir setzen uns ein für eine offene Kommunikation und Aufklärung. Wir als Gesellschaft müssen über die Phasen des Zyklus, über Menstruationsprodukte und Nachhaltigkeit, über Ungerechtigkeiten, über Schmerzen und über den Umgang mit der Menstruation in Gemeinschaften, Unternehmen und Institutionen sprechen. 

Das KRF möchte für seine Mitarbeiter*innen eine offene und wertschätzende Umgebung am Arbeitsplatz schaffen. Dazu gehört auch der Umgang mit dem Thema Menstruation. Jeder kann sein aktuelles Befinden offen kommunizieren und hat die Chance bei Beschwerden oder Unwohlsein jeglicher Art spontan ins Homeoffice zu wechseln. Des Weiteren stellt das KRF in seinen Räumlichkeiten kostenlose Menstruationsprodukte, sowie Wärmflaschen und Tee bereit. Außerdem  ist es wichtig zu betonen, dass es selbstverständlich auch möglich ist, bei Schmerzen während der Menstruation eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zu erhalten. Die Periode und die damit verbundenen Symptome können die Arbeitsfähigkeit deutlich beeinflussen und menstruierende Personen müssen sich nicht mit Schmerzen am Arbeitsplatz quälen. 

In keinem Fall sind menstruierende Personen im Allgemeinen weniger leistungsfähig. Leistungsschwankungen sind normal. Sei es wegen psychischer Probleme, chronischer Krankheiten oder aufgrund der Tages- oder Jahreszeit.  

 

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