Interview: Was macht ein Land sicher für junge Menschen?
16.03.2026 | Blog
Ist ein Land dann sicher, wenn es militärisch stark ist? Oder wenn Menschen Zugang zu Bildung, Gesundheit und sozialer Unterstützung haben? Was macht ein Land wirklich sicher?
Sara Finazzi Agrò und Marlene Flintrop sprechen mit Dr. Bayer über unterschiedliche Formen von Sicherheit – von staatlicher und nationaler Sicherheit bis zur menschlichen Sicherheit. Im Interview geht es um das Sicherheits-Paradoxon, historische Beispiele aus dem Kalten Krieg und die Frage, welche Rolle zivile Alternativen und internationale Abkommen für Frieden und Stabilität spielen können.
KRF: Was macht ein Land für junge Menschen wirklich „sicher“?
Dr. Bayer: Wenn man von Sicherheit spricht, denken viele zuerst an Soldaten, Panzer oder die Verteidigung des Landes. Aber ist ein Land für junge Menschen wirklich dann am sichersten, wenn es militärisch stark ist? Oder ist es wichtiger, dass es gute Schulen gibt, funktionierende Krankenhäuser, soziale Unterstützung und Hilfe in Krisenzeiten? Um diese Frage zu beantworten, muss man zuerst klären, was mit „Sicherheit“ gemeint ist. Denn Sicherheit kann ganz unterschiedliche Dinge bedeuten.
KRF: Staatliche, nationale und menschliche Sicherheit – was ist der Unterschied?
Dr. Bayer: In der Politik wurde lange vor allem über staatliche Sicherheit gesprochen. Damit ist gemeint, dass ein Staat seine Souveränität behält – also selbst entscheiden darf, was im eigenen Land passiert – und dass seine territoriale Integrität geschützt ist. Das heißt: Kein anderes Land darf Teile seines Gebiets kontrollieren oder besetzen.
Wenn mehrere Länder vereinbaren, sich gegenseitig zu verteidigen, spricht man von kollektiver Sicherheit. Ein Beispiel dafür ist das Verteidigungsbündnis NATO. Die Mitgliedstaaten haben beschlossen, sich im Ernstfall gemeinsam zu schützen.
Oft wird auch von nationaler Sicherheit gesprochen. Dabei geht es um die Sicherheit der Bevölkerung eines Landes – zum Beispiel vor Terroranschlägen oder anderen Bedrohungen. Diese Formen von Sicherheit stellen vor allem den Staat oder die Nation in den Mittelpunkt.
Daneben gibt es jedoch ein anderes Konzept: die menschliche Sicherheit. Hier steht nicht der Staat im Zentrum, sondern der einzelne Mensch. Im engeren Sinn bedeutet menschliche Sicherheit die „Freiheit von Angst“. Das meint Schutz vor Krieg, Gewalt, politischer Verfolgung und Menschenrechtsverletzungen. Im weiteren Sinn geht es auch um die „Freiheit von Not“. Das heißt: Menschen sollen vor Armut, Hunger, Krankheit, sozialer Ausgrenzung und wirtschaftlicher Unsicherheit geschützt sein. Man merkt also: Wenn wir über Sicherheit sprechen, sollten wir immer fragen, welche Art von Sicherheit gemeint ist.
KRF: Welche Rolle spielt das Militär?
Dr. Bayer: Um ihre staatliche Sicherheit zu gewährleisten, greifen viele Länder auf ihr Militär zurück. In den Streitkräften dienen meist junge Erwachsene. Sie schützen Grenzen und würden im Fall eines Krieges das Land verteidigen. Damit tragen junge Menschen eine besondere Verantwortung – und auch eine besondere Last. Im Ernstfall sind sie diejenigen, die kämpfen müssten. Militärische Sicherheit betrifft sie also ganz direkt.
Gleichzeitig kostet ein starkes Militär viel Geld. Wenn ein Staat mehr Geld für Waffen, Ausrüstung und Soldaten ausgibt, fehlen diese Mittel möglicherweise an anderer Stelle – etwa bei Bildung, Gesundheitsversorgung oder sozialer Unterstützung für Familien. Hier entsteht ein Spannungsfeld: Einerseits soll das Land vor Angriffen geschützt werden. Andererseits brauchen Menschen gute Lebensbedingungen, damit sie sich sicher fühlen und gut entwickeln können.
KRF: Wie lassen sich beide Bedürfnisse miteinander vereinbaren?
Dr. Bayer: Die große Herausforderung besteht darin, beide Seiten von Sicherheit im Blick zu behalten: die Freiheit von Angst und die Freiheit von Not. In einer Demokratie werden solche Fragen öffentlich diskutiert. Bürgerinnen und Bürger können mitreden, unterschiedliche Meinungen äußern und politische Entscheidungen beeinflussen. Es geht darum, gemeinsam abzuwägen: Welche Gefahren bestehen wirklich? Wie groß sollten Militärausgaben sein? Und wie kann gleichzeitig sichergestellt werden, dass genug Geld in Bildung, Gesundheit und soziale Infrastruktur fließt?
Manche vergleichen Militärausgaben mit einer Art Versicherung: Man zahlt viel Geld ein, damit man im Ernstfall geschützt ist. Doch Sicherheit funktioniert nicht so einfach. Warum das so ist, könnt ihr im Text zum „Sicherheits-Paradoxon“ nachlesen.
KRF: Was ist das „Sicherheits-Paradoxon“?
Dr. Bayer: In politischen Debatten wird das Militär oft mit einer Versicherung verglichen. Die Idee dahinter klingt erstmal logisch: Niemand zahlt gern Versicherungsbeiträge. Aber wenn etwas Schlimmes passiert und man nicht versichert ist, kann der Schaden riesig sein.
Genauso, so das Argument, sei es mit dem Militär. Ein Land müsse genug Soldatinnen und Soldaten haben, gut ausgerüstet sein und möglichst Teil eines Verteidigungsbündnisses sein. Denn je stärker das eigene Militär und je größer das Bündnis, desto geringer – so die Hoffnung – sei die Gefahr, angegriffen zu werden. Dieses Prinzip nennt man Abschreckung: Wer stark wirkt, wird nicht angegriffen.
Aus der eigenen Sicht ergibt das Sinn. Aber hier beginnt das sogenannte Sicherheits-Paradoxon.
KRF: Kann “Sicherheit” auch unsicher machen?
Dr. Bayer: Stellen wir uns vor, Land A rüstet stark auf, also kauft mehr Waffen, vergrößert seine Armee und investiert viel Geld ins Militär. Aus Sicht von Land A dient das nur der eigenen Sicherheit. Land B könnte das aber ganz anders sehen. Vielleicht denkt es: „Warum rüstet Land A so stark auf? Planen sie einen Angriff?“ Und aus Angst beginnt auch Land B, mehr Geld ins Militär zu stecken.
Das kann man sich vorstellen, wie eine Partie „Risiko“: Wenn dein Gegenspieler an deiner Grenze immer mehr Spielfiguren aufstellt, bleibst du dann ruhig? Wahrscheinlich würdest du auch mehr Einheiten dort platzieren – vielleicht sogar noch mehr als dein Gegenüber, damit du nicht unterlegen bist. Und dann reagiert dein Gegenspieler wieder.
So entsteht eine Rüstungsspirale – eine Art Wettlauf. Beide Seiten investieren immer mehr Geld in Soldaten und Waffen. Beide fühlen sich eigentlich unsicherer, obwohl sie doch mehr Sicherheit erreichen wollten.
Das ist das Sicherheits-Paradoxon: Maßnahmen, die Sicherheit bringen sollen, können am Ende neue Unsicherheit schaffen.
KRF: Können Sie uns dazu ein Beispiel aus der Gechichte erklären?
Dr. Bayer: Ein besonders bekanntes Beispiel ist der sogenannte Kalte Krieg. Dabei standen sich nach dem Zweiten Weltkrieg zwei große Machtblöcke gegenüber: die NATO auf der einen Seite und der Warschauer Pakt auf der anderen. Beide Seiten stationierten riesige Armeen und entwickelten immer neue Waffen.
Besonders gefährlich waren die Atomwaffen. Das sind Waffen mit gewaltiger Zerstörungskraft. Sie können ganze Städte auslöschen. Beide Seiten besaßen irgendwann so viele Atomwaffen, dass sie sich gegenseitig vollständig vernichten konnten.
Dieses Gleichgewicht nannte man „Mutually Assured Destruction“, auf Deutsch: garantierte gegenseitige Zerstörung. Abgekürzt wurde das mit „MAD“ – was im Englischen auch „verrückt“ bedeutet. Und ein bisschen verrückt war die Situation auch: Der Frieden beruhte darauf, dass beide Seiten wussten, dass ein Krieg alles zerstören würde.
Zwar kam es nie zu einem direkten Krieg zwischen den beiden Blöcken. Aber die Welt stand mehrmals kurz vor einer Katastrophe. 1983 meldete ein sowjetisches Frühwarnsystem fälschlicherweise den Start mehrerer US-Atomraketen. Ein Offizier namens Stanislaw Petrow entschied sich damals, nicht sofort mit einem Gegenschlag zu reagieren – und verhinderte damit vermutlich einen Weltkrieg.
Viel Geld, trotzdem keine echte Sicherheit? In der Hochphase des Kalten Krieges gab die Bundesrepublik Deutschland zeitweise bis zu fünf Prozent ihrer gesamten Wirtschaftsleistung für das Militär aus. Trotzdem wäre Deutschland im Fall eines Krieges wahrscheinlich zum zentralen Schlachtfeld geworden – mit verheerenden Folgen für die Bevölkerung. Das zeigt: Hohe Militärausgaben bedeuten nicht automatisch echte Sicherheit für die Menschen, die dort leben.
KRF: Und was bedeutet das heute?
Dr. Bayer: Das Sicherheits-Paradoxon macht deutlich, dass Aufrüstung nicht nur Schutz bringen kann, sondern auch neue Spannungen erzeugt. Deshalb wird in Demokratien darüber diskutiert, wie viel Militär sinnvoll ist – und welche anderen Möglichkeiten es gibt, ein Land zu schützen.
Denn Sicherheit kann nicht nur militärisch gedacht werden. Es gibt auch nicht-militärische Möglichkeiten, um ein Land zu schützen und Krisen vorzubeugen.
KRF: Welche zivilen Alternativen zum Schutz eines Landes gibt es?
Dr. Bayer: Heute haben fast alle Länder der Welt ein eigenes Militär. Die Vorstellung, ein Land ganz ohne Armee zu verteidigen, wirkt für viele erstmal ungewohnt oder sogar unrealistisch. Die Idee ist meist: Ein starkes Militär schreckt mögliche Angreifer ab. Wer weiß, dass ein Land sich verteidigen kann, überlegt es sich zweimal, ob er angreift.
Aber es gibt auch andere Ansätze. In den 1970er Jahren entstanden Konzepte, die Verteidigung nicht militärisch, sondern zivil denken. Das nennt man zivile oder soziale Verteidigung.
KRF: Wie funktioniert zivile Verteidigung?
Dr. Bayer: Die Grundidee ist überraschend: Wenn ein Land angegriffen oder besetzt wird, setzt die Bevölkerung nicht auf Waffen, sondern auf gewaltlosen Widerstand. Das bedeutet: Die Menschen kooperieren nicht mit den Besatzern. Sie arbeiten nicht für sie, unterstützen sie nicht und versuchen, ihr Leben so zu organisieren, dass die Besetzung möglichst schwierig wird.
Ein Vergleich hilft: Bei einem Streik legen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Arbeit nieder, um bessere Bedingungen durchzusetzen. Bei einer zivilen Verteidigung würde im Grunde ein ganzes Land „streiken“.Fabriken stehen still. Verwaltungen arbeiten nicht mit den Besatzern zusammen. Lebensmittel, Transport oder Dienstleistungen werden nicht einfach zur Verfügung gestellt. Das Ziel ist, die Besatzung so teuer, kompliziert und unattraktiv wie möglich zu machen.
Natürlich könnten Besatzungstruppen versuchen, mit Gewalt Kooperation zu erzwingen. Doch wenn von Anfang an klar ist, dass die Bevölkerung selbst keine Gewalt einsetzt, entsteht eine schwierige Situation: Soldatinnen und Soldaten werden normalerweise dafür ausgebildet, gegen bewaffnete Gegner zu kämpfen – nicht gegen unbewaffnete Zivilistinnen und Zivilisten.
Im Krieg kommt es trotzdem immer wieder zu Gewalt gegen Zivilpersonen. Gründe dafür können Angst, Stress, Rache oder falsche Informationen sein. Aber in einer Situation, in der keine bewaffneten Kämpfe stattfinden und keine direkte Bedrohung für die Soldaten besteht, fallen manche dieser Faktoren weg. Das kann es für eine Besatzungsmacht schwieriger machen, extreme Gewalt zu rechtfertigen.
KRF: Hat das jemals funktioniert?
Dr. Bayer: in oft genanntes Beispiel ist die Besetzung Dänemarks im Zweiten Weltkrieg. Am 9. April 1940 begann die deutsche Armee mit der Besetzung des Landes. Die dänische Armee war deutlich unterlegen. Um eine Bombardierung der Hauptstadt Kopenhagen zu verhindern, entschied die Regierung, keinen militärischen Widerstand zu leisten.
In den ersten Jahren blieb Dänemark dadurch vergleichsweise selbstständig. Doch ab 1943 wuchs der zivile Widerstand. Es kam zu Generalstreiks, also Arbeitsniederlegungen im ganzen Land, und zu Sabotageaktionen – zum Beispiel gegen Betriebe, die für die deutsche Wehrmacht produzierten.
Besonders bemerkenswert war eine Rettungsaktion im Oktober 1943: Fast alle der rund 8.000 dänischen Jüdinnen und Juden wurden heimlich mit kleinen Booten ins sichere Schweden gebracht. Dadurch hatte Dänemark im Vergleich zu vielen anderen westeuropäischen Ländern sehr wenige Opfer unter seiner jüdischen Bevölkerung. Insgesamt starben im Zusammenhang mit Besatzung und Widerstand etwa 7.000 dänische Bürgerinnen und Bürger – ebenfalls eine der niedrigsten Zahlen in Westeuropa. Das Beispiel zeigt: Zivile Verteidigung kann unter bestimmten Bedingungen eine Alternative sein – vor allem dann, wenn eine militärische Verteidigung ohnehin kaum Aussicht auf Erfolg hätte.
KRF: Was sind die Grenzen und Voraussetzungen für zivile Verteidigung?
Dr. Bayer: Zivile Verteidigung ist allerdings kein einfacher oder risikofreier Weg. Sie funktioniert am ehesten, wenn es zwischen den beteiligten Ländern zumindest gewisse kulturelle Gemeinsamkeiten gibt – etwa ähnliche Werte oder Sprachen – und wenn ein Mindestmaß an Empathie vorhanden ist. Sie ist also keine Garantie für Sicherheit, sondern eine besondere Strategie, die gut vorbereitet und von vielen Menschen getragen werden müsste. Wenn zwei Staaten militärisch ähnlich stark sind, gibt es noch eine andere Möglichkeit, um gefährliche Entwicklungen zu verhindern: Rüstungskontrolle und Abrüstung.
Rüstungskontrolle bedeutet, dass Länder sich auf Regeln einigen: Wie viele Waffen dürfen sie besitzen? Wo dürfen diese stationiert sein? Und wie kann überprüft werden, dass sich alle an die Abmachungen halten?
Während des Kalten Krieges wurden mehrere solcher Abkommen geschlossen, zum Beispiel der Vertrag über konventionelle Streitkräfte in Europa (KSE). Darin wurde genau festgelegt, wie viele Panzer, Flugzeuge oder andere schwere Waffen erlaubt waren – und dass beide Seiten gegenseitig kontrollieren durften. Ein wichtiger Begriff dabei ist Transparenz. Das heißt: Offenheit und Nachvollziehbarkeit. Wenn ein Land weiß, über welche militärischen Fähigkeiten das andere verfügt, entstehen weniger Misstrauen und weniger Angst. Und weniger Angst kann helfen, Rüstungsspiralen und unbeabsichtigte Kriege zu verhindern.
KRF: Gibt es noch andere Wege Sicherheit zu garantieren?
Dr. Bayer: Sicherheit hat viele Wege. Militärische Verteidigung ist der weltweit häufigste Weg, ein Land zu schützen. Aber sie ist nicht der einzige. Ziviler Widerstand, internationale Abkommen, Abrüstung und Vertrauen können ebenfalls zur Sicherheit beitragen. Welche Mischung am sinnvollsten ist, hängt von vielen Faktoren ab. Klar ist jedoch: Sicherheit bedeutet nicht nur Waffen und Soldaten. Es geht immer auch um Menschen, Zusammenarbeit und kluge politische Entscheidungen.
Dr. Markus Bayer ist Politikwissenschaftler und Konfliktforscher sowie assoziierter Forscher am Peace Research Institute Frankfurt (PRIF). In seiner Arbeit befasst er sich mit Fragen politischer Beteiligung, Erinnerungskultur und der Aufarbeitung gewaltgeprägter Vergangenheiten, sowie mit Themen der Sicherheits- und Verteidigungspolitik und zivil-militärischen Beziehungen. . Aktuell forscht er zu den Nachwirkungen der Friedlichen Revolution und deren Bedeutung für politische Teilhabe.
Wir bedanken uns ganz herzlich für dieses Interview!
Über das KRF
Das KRF ist eine gemeinnützige Organisation mit Hauptsitz in Köln, die sich seit 2014 bundesweit für die Verwirklichung der Kinderrechte einsetzt. Herzstück der Arbeit ist die unabhängige Ombudsstelle für Kinderrechte, die jungen Menschen sowie ihren Familien und Bezugspersonen in ganz Deutschland bei Fragen, Beschwerden oder in Krisensituationen zur Seite steht.
Darüber hinaus basiert die Arbeit des KRF auf drei zentralen Säulen: individuelle Hilfe, politische Interessenvertretung (Lobbyarbeit) und die Förderung zivilgesellschaftlichen Engagements. Dabei stehen Digitalisierung, Demokratie, Gesellschaft und Nachhaltigkeit im Kontext von Kinderrechten stets im Vordergrund.
Seit Anfang 2020 ist das KRF gemäß §75 SGB VIII als Träger der freien Jugendhilfe öffentlich anerkannt und Mitglied im Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Seit Mitte 2025 verfügt das KRF außerdem über einen Konsultativstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC) und bringt seine Erfahrungen damit auch in den internationalen Kinderrechtsdiskurs ein.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.kinderrechteforum.org
Kontakt:
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